Hausdurchsuchungen bei Unschuldigen – ist so etwas möglich?

In Folge der Auseinandersetzungen zwischen Kölnern/Dortmundern und Schalkern in der Kölner Innenstadt am 18. Januar diesen Jahres rund um ein Freundschaftsspiel zwischen dem 1.FC Köln und Schalke 04 ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 147 Beschuldigte. Im Zuge der Ermittlungen wurden in Nordrheinwestfalen mindestens vierzig Wohnungen durchsucht, darunter auch schwere Eingriffe in private Räumlichkeiten von Fußballfans ausgeführt, die nachweislich nicht an den Vorfällen beteiligt bzw. gar nicht vor Ort waren. Hierbei wurden mehrere Personen erkennungsdienstlich behandelt sowie Handys und SIM Karten sichergestellt.

Was im ersten Moment hanebüchen oder gar unglaubwürdig klingt, wird leider nur allzulogisch wenn sich ausmalt, wie einfach es für die Staatsanwaltschaft doch wäre, unter dem Deckmantel der Ermittlungen in diesem konkreten Fall, auch gleich andere nützliche Erkenntnisse von ganz anderen Personen zu sammeln. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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